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Windmühlen auf Mallorca – die stillen Wahrzeichen der Insel

von Astrid
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Einst waren die Windmühlen auf Mallorca wichtige Instrumente für die Landwirtschaft der Insel. In ihnen wurde schon vor Jahrhunderten Getreide gemahlen, Öl gepresst, Salz verarbeitet und Wasser gewonnen. Heute sind noch circa 3000 Mühlen erhalten und prägen das Landschaftsbild. Sie sind – so kann man wohl sagen – ein Wahrzeichen der Insel.

Geschichte der Windmühlen auf Mallorca

Die ersten Mühlen entstanden schon im 14. Jahrhundert. Ihre Hauptnutzung erfuhren sie aber erst einige Jahrhunderte später als sie verstärkt zum Mahlen von Getreide und zum Ölpressen eingesetzt wurden. Vor allem in El Molinar fanden sich viele Mühlen – daher erhielt der Bezirk übrigens auch seinen Namen.

Im 19. Jahrhundert entstanden die meisten Mühlen. Sie wurden dazu verwendet Wasser zu pumpen und die landwirtschaftlichen Anbauflächen zu bewässern. Zu dieser Zeit wurde auch die älteste Windmühle gebaut, die heute noch in Sant Jordi steht.

Wo findet ihr die Windmühlen auf Mallorca?

Die Windmühlen sind auf der ganzen Insel verstreut. Ihr seht könnt sie sogar schon sehen, wenn ihr mit dem Flugzeug ankommt, so charakteristisch sind sie für Mallorca. Es gibt aber einige Gegenden in denen ihr garantiert verstärkt fündig werdet. Dazu zählen vor allem Bereiche in der Inselmitte, wo es verstärkt Landwirtschaft gibt oder gab. Ihr findet sie zum Beispiel in Llucmajor, in der Gemeinde Muro, in Sa Pobla, in Sant Jordi oder in Campos.

Landwirtschaftlich verwendet werden die Windmühlen heute aber kaum noch. Viele sind leider schon stark verfallen, einige jedoch noch gut erhalten beziehungsweise wurden sie liebevoll restauriert.

Die Windmühlen sind mittlerweile Kulturgut und Wahrzeichen der Insel. Kein Wunder, sind sie doch noch zahlreich auf Mallorca vorhanden und prägen dadurch das Landschaftsbild ganz entscheidend. Es gibt übrigens auf der ganzen Welt nirgendwo sonst so viele Windmühlen auf einer Fläche. Nur auf der griechischen Insel Kreta ist es ähnlich.

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