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Verkehrsregeln auf Mallorca – das müsst ihr wissen

von Stefan

Na, seid ihr auch schon im Herzen wieder auf der Insel und lasst euch im Cabrio den Wind um die Nase wehen während ihr entspannt über die Straßen Mallorcas gleitet? Hier einige nützliche Tips damit es keine Überraschungen mit der Policia gibt, die das Urlaubsbudget schmälern.

Vorsicht mit dem Gasfuß

Ähnlich wie in Deutschland oder Österreich sind auch auf der Insel die Geschwindigkeitsbegrenzungen – mit Ausnahme der Autobahnen.

Im innerstädtischen Bereich bzw. Ortsgebiet darf grundsätzlich eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nie überschritten werden. Es gibt jedoch noch einige Regelungen zu beachten:

  • Steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung dürfen nur 30km/h gefahren werden
  • Teilen sich beide Fahrtrichtungen eine Spur und ist der Gehweg nicht klar getrennt / ersichtlich ist die Höchstgeschwindigkeit 20km/h

Außerhalb der Ortschaften ist 90 km/h die Höchstgeschwindigkeit, auf mehrspurigen Schnellstrassen dürft ihr mit maximal 100 km/h unterwegs sein.

Auf Autobahnen und Straßen mit mehr als zwei Spuren pro Richtung gilt – anders als in Deutschland und Österreich – ein Limit von 120 km/h.

Alko-Limits

Wie in den meisten europäischen bzw. internationalen Destinationen gelten auch in Spanien strikte Promillegrenzen um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten:

  • Regulär max. 0,5 Promille im Blut bzw. 0,25 Promille beim Atemtest
  • Fahranfänger (Führerschein < 2 Jahre) 0,3 Promille im Blut bzw. 0,15 Promille beim Atemtest

Strafen – so teuer wird ein Verstoß gegen Verkehrsregeln auf Mallorca

n Spanien können Strafen sehr happig ausfallen und sich auch stark erhöhen wenn man nicht zeitnah bezahlt. Vor allem verstehen die Behörden bei Alkohol oder Handy am Steuer sowie bei Geschwindigkeitsübertretungen keinen Spaß, da kann es durchaus schnell sehr teuer werden!

Außerdem Vorsicht: bei Alkohol-Delikten kann sogar Freiheitsentzug drohen!

Hier einige Beispiele aus dem spanischen Bußgeld-Katalog:

  • Mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut: ab 500 € aufwärts
  • 20 km/h zu schnell: ab 100 € aufwärts
  • 50 km/h zu schnell: ab 600 € aufwärts
  • Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung am Steuer: ab 200 € aufwärts
  • Sicherheitsgurt nicht angelegt: ab 200 € aufwärts

Mehr Informationen dazu findet ihr auf https://www.bussgeldkatalog.org/spanien/#bussgeldtabelle

Wichtig zu wissen ist auch, dass Spanien Bußgelder / Strafen in die jeweiligen Heimatländer der Gäste nachsendet und diese dort exekutiert werden – einen Bescheid also zu ignorieren macht keinen Sinn und die Sache nur empfindlich teurer.

Parken

Gerade in der Hochsaison kann das Autofahren auf Mallorca – und speziell in Palma – schon mal zur Geduldsprobe werden. Umso mehr wenn man kreist und kreist und keinen Parkplatz findet. Und hat man dann endlich einen begehrten Stellplatz ergattert merkt man plötzlich dass der Parkautomat nur Münzen nimmt! Ihr seht, wir sprechen aus Erfahrung. Doch hier ein paar Tipps und Infos zum Parken:

Grundsätzlich werden Parkzonen dort wo es welche zu beachten gilt mit Farbmarkierungen am Boden versehen. Diese können entweder ganz durchgezogen oder auch nur „angedeutet“ sein:

    • weiss = Parken erlaubt und gratis
    • geld = Parkverbot
    • blau = Parken erlaubt aber gebührenpflichtig

Achtet immer genau auf die Beschilderung und besorgt euch gerade in Palma am besten bereits im Voraus etwas Kleingeld für die Automaten. Solltet ihr dennoch die Zeit übersehen und einen Strafzettel bekommen haben, bezahlt die Strafe immerhalb einer Stunde am nächsten Automaten, das ist günstiger. Und Vorsicht ist geboten bei Parkverboten – in Spanien wird teilweise schnell abgeschleppt, das wird dann unter Umständen teuer für die Reisekasse.

In Palma de Mallorca bietet es sich außerdem an, das Auto etwas außerhalb in einer Zone ohne Parkgebühr abzustellen und dann einfach bequem mit dem Bus in die Stadt zu fahren, so spart ihr Kosten und müsst euch keine Sorgen machen rechtzeitig wieder am Auto zu sein. Gerade in der Nebensaison könnt ihr zum Beispiel stressfrei in Arenal parken und den Bus ins Zentrum nehmen da der öffentliche Nahverkehr gut getaktet und recht zuverlässig ist.

In einem der nächsten Artikel gibt es dann weitere Informationen, unter anderem wie ihr euch am besten verhaltet wenn es doch einmal einen kleinen Blechschaden gibt, wie es mit Mautstraßen auf der Insel aussieht, Infos zu Elektromobilität, Stromtankstellen und einiges mehr.

Schreibt uns auch in die Kommentare welche Themen euch dazu passend noch interessieren, was ihr wissen wollt und wie wir euch weiterhelfen können – wir freuen uns auf euer Feedback!

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