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Sagenhaftes Mallorca

von Astrid
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Es ranken sich viele fantastische Sagen und alte Legenden um ein sagenhaftes Mallorca. Mit Riesen, Drachen, Hexen und anderen mystischen Wesen, die auf der Insel gehaust haben sollen. Einige dieser Geschichten werden bis heute erzählt und in Volksfesten gefeiert. Ihr könnt sogar die mythischen Plätze besuchen, an denen sich einst das eine oder andere sagenhafte Ereignis zugetragen haben soll.

Die Legende von den Drachenhöhlen

Besucht die sagenhaften Cuevas del Drach am südlichen Rand von Porto Christo. Hier haben der Legende nach Tempelritter und Piraten einst unfassbar große Schätze versteckt, die viele Abenteurer und Glücksritter anlockten. Doch keiner war je erfolgreich, denn wie der Name schon verrät, wird die Drachenhöhle von einem fürchterlichen Drachen bewohnt, der diese Schätze bewacht und sich jedem in den Weg stellt, der versucht sie sich zu holen. Bis heute ist der legendäre Schatz ungeborgen und der schreckliche Drache unbesiegt.

Auf den Spuren wandeln: Porto Christo

Sagenhaftes Mallorca

Die Legende vom Drac de na Coca

Der furchtbare Drache Na Coca verbarg sich im 18. Jahrhundert in Mallorcas Kanalisation und verbreitete von dort aus Angst und Schrecken. Erst holte er sich reihenweise Tiere zum Fressen, doch bald reichten ihm diese nicht mehr und es verschwanden auch Menschen.

Als der furchtlose Ritter Capitan Bartomeu Coch nach Alcudia kam, um seine Geliebte zu sehen, attackierte ihn die Bestie und er tötete sie. Als Beweis seiner Zuneigung brachte er seiner Herzdame die Überreste der sagenhaften Bestie, die noch heute im Diözesan Museum von Palma ausgestellt sind und dort von euch betrachtet werden können.

Auf den Spuren wandeln: Alcudia und Palma de Mallorca

Die Legende vom Berg Randa

Die Entstehung des Berges Randa fusst eigentlich auf einem Missgeschick, das dem unglücklichen Riesen passierte, der nach Mallorca kam. Er segelte von Afrika mit einem Korb Erde, einem Stock und zwei Schiffen, auf denen er jeweils ein Bein platziert hatte.

Das ging so lange gut, bis er die Insel Cabrera erreichte. Hier teilten sich die Schiffe plötzlich auf und er konnte sich nicht mehr aufrecht halten. Dabei fiel die Erde zu Boden und formte den Berg Randa und mit dem Stock bohrte er ein Loch aus dem ein tiefer Brunnen entstand. Der arme Riese vergoß auch noch seine Tränen, die zur Quelle wurden, die heute Palma versorgt.

Auf den Spuren wandeln: Berg Randa zwischen Lluc Major und Algaida

Die Legende von der Hexe Joana

Die Hexe Joana wohnte in einer Höhle im Wald, tanzte und sang ein Lied mit weiteren Hexen, als ein buckliger Junge des Weges kam. Er feierte mit den Hexen, tanzte und sang das Lied mit ihnen, sodass Joana so angetan war, dass sie seinen Buckel verschwinden ließ.

Kurze Zeit später kam ein weiterer buckliger Junge und feierte ebenfalls mit den Hexen. Er war jedoch launisch und korrigierte ständig den Text des Liedes, sodass Joana so verärgert war, dass sie ihm den Buckel des anderen Jungen anzauberte. Fortan musste der arme Junge mit zwei Buckeln durch die Gegend laufen.

Auf den Spuren wandeln: In den Wäldern Mallorcas unter dem Schloss Bellver

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