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#worklifebalance – 5 Fragen zu Coworking auf Mallorca

Wie funktioniert das und ist es das Richtige für mich?

von Stefan
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Die meisten haben wohl schon einmal die Begriffe „Coworking-Space“, „Digitalnomade“ oder vielleicht auch „Workation“ gehört. Was es damit auf sich hat und für wen sich diese Modelle eigenen stelle ich euch heute an 5 Fragen (und natürlich die Antworten drauf) vor.

Frage 1: Was ist ein Coworking-Space?

Unter Co-Working, Coworking, Coworking-Space usw. versteht man in der Regel gemeinsame Arbeitsplätze, die auf kurze oder längere Zeit günstig angemietet werden und wo man sich mit anderen MieterInnen des Coworking-Spaces gewisse Dinge wie Konferenzräume, Internet- und Telefonkosten oder auch die Kaffeeküche teilt. Im Gegensatz zu einem „echten“ Office mietet man sich beim Coworking auf Mallorca zumeist wirklich nur einen Arbeitsplatz an. Dieser Arbeitsplatz kann zum Beispiel ein Schreibtisch sein oder ein Platz an einem größeren Tisch wo mehrere Coworker sitzen, es kann – manchmal gegen Aufpreis – aber auch eine eigene „Büronische“ oder ein abgetrennter Raum sein.

Frage 2: Was kostet Coworking auf Mallorca?

Im Vergleich zu einem Büro, wo man erstens meist für längere Zeit (in der Regel mindestens ein Jahr) einen Mietvertrag abschließt und Zusatzkosten wie Kaution und Makler-Courtage, Strom- und Internetverträge uvm. auf einen zukommen, ist Coworking eine flexible und günstige Angelegenheit: während ihr in Deutschland oder Österreich im Schnitt so um die 25-30 EUR pro Tag bzw. 200-300 EUR pro Monat (allerdings abhängig von der Ausstattung) bezahlt, kann es auf Mallorca bis zu 10 EUR pro Tag günstiger ausfallen.

Oft wird ein Coworking-Arbeitsplatz ganz schnell und einfach übers Internet für einen bestimmten Zeitraum bestellt, es gibt eigentlich keine bürokratischen Hürden und keine versteckten Kosten. In dieser Miete ist dann auch schon Internetnutzung, Strom usw. beinhaltet.

Frage 3: Welche Vorteile hat Coworking auf Mallorca?

Grundlegender Vorteil am Coworking  auf Mallorca ist natürlich die Flexibilität: Wenn ich zum Beispiel im November schnell mal auf die Insel fliege um Stories zu recherchieren und Beiträge zu verfassen nehme ich mir für 1-2 Tage einen Coworking-Arbeitsplatz . Mit einem regulären Büro unmöglich bzw. mit hohen Kosten und Aufwand verbunden. So verfüge ich über einen Raum wo ich mein Notebook aufbauen, schnelles Internet nutzen und auch in Ruhe telefonieren kann (in der Regel in einem eigenen Bereich der dafür vorgesehen ist um andere nicht zu stören).

Außerdem ist es total nett, sich im Coworkingspace mit anderen Menschen der verschiedensten Branchen und Lebensmodelle auszutauschen, eigene Ideen zu teilen und neue Leute kennenzulernen, die naturgemäß ähnlich flexibel sind.

Frage 4: Darf ich als Deutsche/r oder ÖsterreicherIn einfach so auf die Insel fliegen und in einem Coworking-Space arbeiten?

Als EU-BürgerInnen genießt ihr die Freizügigkeit des Arbeitsplatzes, was bedeutet ihr könnt grundsätzlich in jedem Land der Europäischen Union arbeiten. Wichtig dabei ist allerdings, dass ihr euch damit auseinandersetzt, wie lange ihr bleiben wollt – denn in der Regel ist man in dem Land, in dem man die Mehrzahl seiner Aufenthaltstage im Jahr verbringt, steuer- und sozialversicherungspflichtig. Erkundigt euch daher für Coworking auf Mallorca unbedingt in eurem jeweiligen Heimatland und auch in Spanien, wie die Rechtslage für euch aussieht und besorgt euch am besten eine steuerliche Vertretung die Erfahrung mit internationalen Themen hat.

Frage 5: Klaut man mir nicht meine Geschäftsideen wenn ich mit anderen in einem Coworking-Space sitze und arbeite?

Zugegeben, natürlich solltet ihr nicht eure Geschäftsgeheimnisse munter neben Wildfremden ausplaudern oder die eigenen Passwörter als Post-It auf den Rechner kleben, aber in der Regel merkt man schnell, dass im Umfeld eines Coworking-Spaces eher das Gegenteil eintritt: man wird durch den Kontakt mit Gleichgesinnten, die zumeist auch noch in Branchen arbeiten, die das eigene Geschäftsfeld ergänzen statt zu konkurrenzieren, ganz neue Sichtweisen und sicher auch die eine oder andere Inspiration bekommen! Und gerade der Kontakt mit digital-affinen Menschen aus aller Herren Länder kann wunderbare neue Synergien und Startups hervorbringen, lasst euch darauf ein und probiert es aus 😉

Wie immer stellt dieser Beitrag keine rechtliche, steuerliche oder sonstige Beratung dar und ihr solltet euch stets selbst in bestem Umfang informieren, wenn es um das eigene Geschäft geht!

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