Startseite » Die süße Seite Mallorcas

Die süße Seite Mallorcas

von Astrid
0 Kommentar

Lecker und traditionell mallorquin. Mallorcas Süßspeisen sind ein echtes Vergnügen und mittlerweile zum Glück fast alle schon ganzjährig auf der Insel zu erhalten. Der Klassiker in der süßen Küche, die Ensaimada, ist ja schon bestens bekannt, aber wir haben einige weitere Köstlichkeiten für euch, die sich keine bekennende Naschkatze entgehen lassen sollte. Bon Profit!

Crema Catalana

Die einfache, aber köstliche Crema Catalana ähnelt der französischen Crème brùlee und ist eine Art Creme mit knackiger Zuckerkruste. Hergestellt aus Milch, Sahne und Zucker und im Ofen karamellisiert ist die Crema Catalana eine echte Gaumenfreude

Geschichte: Die Crema Catalana hat ihre Entstehung eigentlich einem Missgeschick zu verdanken. Die Nonnen eines Klosters wollten den Bischof bei seinem Besuch eigentlich mit einem Flan (Creme basierend auf Ensaimadas) überraschen, beeilten sich aber zu sehr und ließen nur die Oberfläche der Süßspeise karamellisieren – so entstand angeblich die Crema Catalana.

Bunyols

Bunyols sind eine Art Donut oder Krapfen (Berliner). Das leckere Schmalzgebäck, das oft aus Kartoffelteig oder Brandteig zubereitet wird, wird traditionell am Jungfrauentag (Ses Verges) im Oktober gegessen. Dann ist die frittierte Köstlichkeit mit oder ohne Füllung überall auf der Insel zu finden.

Geschichte: Die Legende besagt, dass derjenige, der einst am Tag der Jungfrauen (21. Oktober) um eine Frau warb und Erfolg hatte, zum Bunyols Essen eingeladen wurde. Deswegen wird das süße Gebäck noch heute an diesem Tag hergestellt.

Mandeleis

Perfekt für den Sommer, aber auch lecker im Mallorca Winter. Das Mandeleis ist intensiv nussig und schmeckt köstlich nach Mandeln, die natürlich direkt aus Mallorca kommen und übrigens zu den besten der Welt zählen.

Geschichte: Zur Eisherstellung wurden früher Schnee und Eis aus höheren Regionen Mallorcas verwendet. Es wurde ins Tal gebracht und mit der süßen Mandelpaste vermischt.

Mandeleis wird übrigens gerne mit einer anderen mallorquinischen Mandeldelikatesse kombiniert, dem Mandelkuchen.

Mandelkuchen

Es gibt kaum jemanden, der ihn probiert hat und nicht sofort begeistert war. Mallorcas typischer Mandelkuchen (Gató de Almendras) ist eine köstliche Delikatesse aus frischen Mandeln, einem saftig leichtem und flaumigen Teig und einem Geschmack, der an feines Marzipan erinnert.

Geschichte der Mandelblüte: Es wird angenommen, dass die Mauren die Mandelbäume nach Mallorca brachten. Der Anbau im großen Stil begann aber erst mit einer Reblausplage im 19. Jahrhundert. Heute ist Mallorca eines der größten Mandelanbaugebiete weltweit.

Robiols

Robiols werden eigentlich immer gegessen, ihren Höhepunkt haben sie aber um die Weihnachtszeit und um Ostern. Das leckere Gebäck, das wie eine große Ravioli aussieht, hat einen süßen Teig und unterschiedliche Füllungen.

Geschichte: Der Ursprung der Robiols könnte in Italien liegen. Dort bezieht sich nämlich das Wort „robiola“ auf eine Käseart und Käse ist auch eine der möglichen Füllungen der Robiols in Mallorca.

Auch interessant

Kommentieren